Innovative Beleuchtungskonzepte können entscheidend zur Sicherheit in städtischen und ländlichen Gebieten beitragen. Schließlich sorgen beleuchtete Straßen und Plätze dafür, dass Fußgänger oder Radfahrer eine gute Sicht haben und – ebenso wichtig – von anderen gesehen werden. Natürlich erfordert der Straßenverkehr auch eine Beleuchtung, die an die lokale Situation und das jeweilige Verkehrsaufkommen angepasst ist, um den Fahrern ein sicheres Eintreffen nach Einbruch der Dunkelheit zu ermöglichen.
Vertreter aus Städten und Kommunen, Architekten, Landschafts- und Stadtplanern: Wer über moderne Lichtkonzepte entscheidet, findet auf der internationalen Leitmesse für Licht- und Gebäudetechnik wertvolle, aktuelle Fachinformationen und kompetente Partner für diese komplexe Aufgabe. Nach der Pandemie-Pause bietet die diesjährige Herbstausgabe der Light + Building den lang erwarteten Überblick über die neuesten Technologie- und Designtrends. Denn Hersteller sowie Ingenieure und Designer waren in den letzten vier Jahren alles andere als untätig – und werden in diesem Jahr eine Vielzahl von Innovationen präsentieren.
Zu diesen Innovationen gehören auch Produkte und Konzepte, die die Entwicklung der Lichttechnik für die intelligente Stadt vorantreiben: Die Idee der Smart City basiert auf integrierten Technologiesystemen, die eine Stadt durch umfassende Digitalisierung und Vernetzung von Beleuchtungssystemen durch individuell fernsteuerbare Beleuchtungsszenarien sicherer machen. Und dies ist auf die lokale Situation und Tageszeit abgestimmt. Dazu gehört neben der Straßenbeleuchtung – mit hohem Sehkomfort – auch die nicht-invasive Videoüberwachung, beispielsweise in Parks, Fußgängerzonen und Parkhäusern.
Die Integration von Videoüberwachungssystemen in modulare, smarte Lichtsockel ist formal einfach – und stattet die Außenleuchten mit einem wertvollen, sicherheitsrelevanten Zusatznutzen aus. Helligkeit und Lichttemperatur können je nach Tageszeit und Jahreszeit gesteuert werden, so dass sie in Kombination mit LEDs eine gute Ausleuchtung bieten. In einigen Modellen können die Intervalle auch durch Sensoren so eingestellt werden, dass sie flexibel auf das Verkehrsaufkommen reagieren.
Das immer wichtiger werdende Thema Nachhaltigkeit berührt im Bereich urbaner Leuchten mehrere Aspekte: Neben dem Einsatz energiesparender LED-Komponenten bietet die Selbstversorgung einer Leuchte durch Solarpaneele viele Vorteile. Der Aufstellungsort kann flexibel gewählt werden – Erdarbeiten oder Kabelverlegung sind nicht erforderlich. Einige Modelle mit Photovoltaikmodulen können bereits zehn Tage lang Strom speichern. Solche Paneele sind manchmal wie ein Schutzdach über der Leuchte gestaltet, manchmal nutzen sie auch den Pol selbst als Oberfläche zur Stromerzeugung. Viele Hersteller produzieren bereits vollständig recycelbare Leuchten nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. So können anodisierte Aluminiummasten auch nach jahrzehntelanger Nutzung zu 100 Prozent in neue Produkte umgewandelt werden.
Bei Smart City Konzepten spielt daher der Aspekt Sicherheit eine herausragende Rolle: Hier geht es nicht nur um „Erscheinungen, sondern um Gesundheit und Integrität. Und über Sicherheitskonzepte, in denen Nachhaltigkeit, Form und Funktion zur Einheit werden.
Das Sortiment der Hersteller umfasst eine Vielzahl formal und technisch vielfältiger Produkte: von Gusseisen über historisierende Leuchten, die eine Altstadtbahn atmosphärisch ausleuchten – bis hin zu klaren, puristischen Lösungen, die sich nahtlos in ein modernes Architekturbild einfügen. Smart Light wird damit zu einem entscheidenden Bestandteil für die Erhöhung der Sicherheit in Städten. Bei der Vielzahl unterschiedlicher räumlicher Szenarien in Metropolen sowie in Kleinstädten ist es daher von großer Bedeutung, genau aufeinander abgestimmte Konzepte zu entwickeln, die auf das jeweilige bauliche Umfeld und die lokalen Gegebenheiten passen.
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