Unternehmen in der verarbeitenden Industrie stehen vor großen Herausforderungen – Effizienz, Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung und Fachkräftemangel. In diesem Jahr tauschen sich Lieferanten und Anwender auf der Branchenplattform Motek/Bondexpo darüber aus, wie Fertigungsprozesse weiter verbessert werden können. Es steht viel auf dem Spiel – und die Hersteller müssen sich auf die Zukunft vorbereiten. Die traditionelle Herbstveranstaltung der Branche, ergänzt durch ein hochkarätiges Rahmenprogramm, soll neue und tragfähige Wege aufzeigen.
Fertigungsunternehmen stehen vor großen Herausforderungen – sie müssen sich gleichzeitig auf Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung konzentrieren und gleichzeitig den Fachkräftemangel beheben. Auf der etablierten Branchenplattform Motek/Bondexpo diskutieren Spezialisten für Produktionsautomation, wie Fertigungsprozesse in einem praxisnahen Austausch in der gewohnten themenorientierten Arbeitsatmosphäre weiter verbessert werden können. Das Themenspektrum der Messe umfasst definierte Schwerpunkte: vernetzte, intelligente Produktionskomponenten und -systeme; Montageunterstützungssysteme und Arbeitsplatzsysteme; Lösungen zur einfachen Implementierung und Inbetriebnahme; Objekterkennung und Bildverarbeitung zur Inline-Teileerkennung. Diese langjährige Veranstaltung bietet die richtigen Komponenten und Lösungen für zukunftssichere Prozesse für alle, die einen Prozess oder eine Funktion automatisieren möchten.
Produktion und Test Hand in Hand
Eines der Schlüsselthemen bei Motek/Bondexpo ist die automatische Teileerkennung, beispielsweise beim klassischen Bin Picking, Multi-Bin Picking, beim Kabelhandling oder der präzisen Zuführung von Teilen für Montage- und Platzierungsaufgaben. So zeigt Cambrian Robotics auf der Messe ein 3D-Vision-System für Roboter. Dank künstlicher Intelligenz (KI) kann der Roboter Objekte mit einer Kamera erkennen und selbstständig hochkomplexe Aufgaben in der Produktionsumgebung ausführen, die bisher nur manuell erledigt werden konnten.
Die automatische Erkennung und Inspektion steht auch im Mittelpunkt der Trevista Line Scan-Technologie des AIT Goehner in Stuttgart, die zu einer nachhaltigeren Produktion beiträgt. Die Oberflächeninspektion trägt dazu bei, die Ausschussmenge zu minimieren und so Ressourcen zu schonen. Sie erfüllt die steigenden Anforderungen an Qualität, Oberflächenqualität und Sicherheit durch das Erkennen von Defekten. Automatisierte Inline-Prüfprozesse machen eine manuelle Sichtprüfung überflüssig und tragen dazu bei, den Fachkräftemangel zu beheben.
Lösung spezifischer Handhabungsaufgaben mit KI
Digitalisierung, Vernetzung und KI werden auch in der Futtermitteltechnik immer wichtiger. Herstellungsprozesse erfordern eine Vielzahl von Komponenten, Teilen, Baugruppen und Fertigprodukten, die in sehr einzigartigen Konfigurationen zugeführt und entladen werden. Das Zuführen, Ausrichten und Vereinzeln von Teilen sind kritische Schritte im automatisierten Montageprozess. Deshalb gehören auch moderne Fütterungs-, Sortier- und Trenntechnologien zum klassischen Themenspektrum bei Motek/Bondexpo. Der Trend geht zu leicht zu integrierenden und flexiblen Fütterungslösungen, die KI verwenden. Diese Systeme optimieren die Durchlaufzeiten der Teiletrennung und tragen zu einer höheren Effizienz bei. Es wird auch immer häufiger, Fütterungssysteme im Voraus mithilfe von Simulationen digital zu validieren, wodurch sichergestellt wird, dass der Prozess reibungslos abläuft, noch bevor das physische System gebaut wird.
Durch die Automatisierung der Montageplanung können Anwender auch Zeit und Geld sparen, den Ressourcenverbrauch reduzieren und bestmögliche Produktionsbedingungen schaffen. Gleichzeitig wird die Qualität und Genauigkeit der Montageplanung verbessert und die Fehlerquoten reduziert. Ein System von Assemblio, das auf der Motek/Bondexpo vorgestellt wird, ist äußerst benutzerfreundlich und intuitiv ohne besondere Vorkenntnisse zu bedienen.
Rahmenprogramm mit exklusiven Insiderinformationen
"Unsere Messen beinhalten traditionell ein hochkarätiges Rahmenprogramm, das wir für unverzichtbar halten, weil es den Messebesuch mit fundierten Informationen bereichert und eine weitere Möglichkeit zur persönlichen Interaktion bietet", sagt Rainer Bachert, langjähriger Projektleiter von Motek/Bondexpo für den Messeveranstalter P. E. Schall. Neu im Herbst ist ein Vortragsforum der Pelemedia GmbH mit dem Titel No fear of AI – Tap in potential, stay competitive. Sie findet am zweiten Messetag, dem 9. Oktober 2024, ab 9.30 Uhr statt. Das Forum richtet sich an Unternehmen und Fachleute, die die Chancen und Herausforderungen von KI in der Industrie erkunden möchten. Das Publikum profitiert von einem tieferen Verständnis des Potenzials von KI und lernt praktische Lösungen kennen. Ziel des Forums ist es, eine Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen zu bieten und die Vernetzung zwischen den Teilnehmern zu fördern, um das Potenzial der KI zu maximieren.
Auch die Fraunhofer-Talks zum Thema KI dürfen nicht fehlen: Am 10. Oktober 2024 hält das Fraunhofer IPA ab 9:40 Uhr einen Vortrag zum Thema KI-basierte Robotik: Wie können Produktionsfirmen anfangen? Und um 10:30 Uhr diskutiert das Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS über flexible Qualitätskontrolle: Lösungen für die Herausforderungen der KI-basierten Automatisierung.
Das von Pilz organisierte Forum Safety + Security in Automation ist ein traditioneller Teil des Programms und findet am ersten Messetag, dem 8. Oktober 2024, statt. Sie ist ein Treffpunkt für Experten aus Verbänden, Wissenschaft und Industrie, die sich über die aktuellen Themen sichere Automatisierung und Maschinensicherheit informieren möchten. Im Fokus stehen praktische Vorträge zu Themen wie Sicherheit im Maschinenbau, sichere Produktion, die neue Maschinenrichtlinie und Nachhaltigkeit in Unternehmen. Alle Vorträge können individuell und spontan ohne vorherige Anmeldung besucht werden.
Plattform für den persönlichen Erfahrungsaustausch
Viele spannende Vorträge stehen bereits auf der Agenda des Ausstellerforums. Themen sind die Revolution in der Robotik, KI in der Produktion, Nachhaltigkeit als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor für die Automatisierungsbranche, die Digitalisierung der Produktion und flexible Qualitätskontrolle – um nur einige zu nennen. "Das Programm ist äußerst vielversprechend und klar auf Themen ausgerichtet, die für unsere Zielgruppe der Spezialisten für Produktionsautomation relevant sind", sagt Bachert. "Die Fachbesucher erhalten wertvolle Insiderinformationen aus erster Hand und knüpfen wichtige Geschäftskontakte", sagt der Projektleiter. Und deshalb wird Motek/Bondexpo 2024 die Kommunikations- und Technologieplattform der Branche sein. Darüber hinaus können Besucher mit ihrem Ticket sechs Messen gleichzeitig in Stuttgart besuchen. "Diese Synergien sollten unbedingt genutzt werden", betont Bachert.
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